Das Trostberger Fenster
Das „Trostberger Fenster“ ist ein städtischer Ausstellungsraum im Herzen Trostbergs, gegenüber der St. Andreas-Kirche, direkt am Marienplatz. Es lädt zur Präsentation von Werken einheimischer Künstler, Kunsthandwerker und Handwerksbetriebe ein. Auch für Vereine bietet es eine gute Schaufläche, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen.
Mögliche Ausstellungsgegenstände sind:
- Werke der bildenden Kunst (Skulptur, Malerei, Fotografie etc.),
- Bastelarbeiten (z. B. saisonbezogen, wie Ostersträuche, Adventsgestecke, Krippen),
- Gesellen- und Meisterstücke.
Die Benutzung des 12,5 qm großen Raumes ist kostenfrei.
Sie haben Interesse, Ihre Werke auszustellen? Dann wenden Sie sich bitte an den Arbeitsbereich Kultur der Stadt Trostberg, Tel. 0 86 21 / 80 11 39 oder schreiben Sie uns:
kultur@trostberg.de
Derzeit sind für 2027 noch folgende Zeiträume für Sie als Aussteller frei:
– Juni
– Juli
– September
– Oktober
– November
– Dezember
Demnächst zu sehen…
Oktober 2026 - Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Trostberg

Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Trostberg
Selbst gebürtigen Trostbergern ist nicht bekannt, dass gegenüber der Grundschule – versteckt hinter hohen Büschen – Trostbergs ältester Verein zu finden ist. Wohl eher fällt das dazugehörige Fachwerkhaus mit den grünen Fensterläden auf, welches ebenfalls im Besitz der 700 Jahre alten „Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft Trostberg“ ist. Hier war bis zum 2. Weltkrieg die Gaststätte und der Festsaal untergebracht; geschossen wurde aus einem hölzernen, offenen Unterstand auf eine Distanz von ca. 100 m Richtung evangelische Kirche. Die Zeit ist nicht stehen geblieben; diverse An- und Umbauten folgten, ein weiterer ist für das nächste Jahr geplant. Die FSG Trostberg möchte eine kleine Zeitreise des Schützenwesens zeigen und Interessierte ermuntern, den Schießsport zu erkunden. Die beste Gelegenheit dazu bietet das Stadtschießen, welches die Feuerschützen vom 16. – 18. Oktober in ihrem Vereinsheim in der Heinrich-Braun-Straße abhalten.
Ausgestellt sind Schützenscheiben aus verschiedenen Epochen, Bilder aus dem Vereinsleben, Auswertemaschinen im Laufe der Zeit sowie Schießbekleidung.
November 2026 - Anastasiia Ovcharenko

Anastasiia Ovcharenko
Diese Ausstellung präsentiert die Arbeiten der jungen ukrainischen Künstlerin Anastasiia Ovcharenko, 16 Jahre alt, deren künstlerischer Weg von Verlust, Neubeginn und innerer Stärke geprägt ist.
Anastasiia absolvierte eine grundlegende künstlerische Ausbildung an einer Kunstschule und nahm mehrfach an kreativen Wettbewerben in der Ukraine und in Großbritannien teil. Zudem realisierte sie bereits eine persönliche Ausstellung. Ihre Werke befinden sich heute in privaten Sammlungen in den USA, Japan, mehrere Arbeiten haben auch in Deutschland ein neues Zuhause gefunden.
Durch den Krieg war sie gezwungen, ihr kindliches, vertrautes Leben zurückzulassen – ihr Zuhause, ihre Heimat, ihre Freunde und Kindheit. Doch sie ist nicht zerbrochen. In der Kunst fand sie einen Raum, um Erlebtes zu verarbeiten, sich neu zu orientieren und weiterzugehen.
Heute lebt und lernt Anastasiia in Deutschland. Hier malt sie, integriert sich in eine neue Umgebung und entwickelt ihre künstlerische Sprache weiter. Ihre Werke entstehen häufig intuitiv, ohne feste stilistische Vorgaben. Linien, Formen und Farben werden zu Trägern von Emotionen, Erinnerungen und inneren Zuständen. Der bewusste Verzicht auf einen klar definierten Stil ist Ausdruck von Freiheit und Suche.
Ziel dieser Ausstellung ist es, dem lokalen Publikum die Arbeiten einer jungen ukrainischen Künstlerin näherzubringen und Einblick in ihren persönlichen wie künstlerischen Weg zu geben.
DAS LEBEN GEHT WEITER!Wer ist Anastasiia Ovcharenko?
16 Jahre alt.
Künstlerin aus der Ukraine.
Ihre Sprache: Linien, Farben, Intuition, Porträts.
Ihr Weg
Ausbildung an einer Kunstschule.
Teilnahme an Wettbewerben in der Ukraine und Großbritannien.
Eigene Ausstellung.
Werke in Sammlungen in den USA, Japan und Deutschland.
Der Bruch
Krieg.
Verlust von Zuhause, Kindheit, Freunden.
Kein Stillstand. Kein Schweigen.
Heute
Leben und Lernen in Deutschland.
Kunst als Raum zum Ankommen, Verarbeiten, Weitergehen.
Integration durch Kreativität.
Die Arbeiten
Intuitiv. Offen. Ohne festen Stil.
Ruhig oder roh.
Persönlich und ehrlich.
Diese Ausstellung
zeigt keinen Abschluss, sondern einen Prozess.
Eine junge Stimme, die sich formt.
Jetzt. Hier.
Dezember 2026 - Liudmyla Porsova (Fotos und Text fehlt)
Liudmyla Porsova
Text fehlt


