Das Trostberger Fenster
Das „Trostberger Fenster“ ist ein städtischer Ausstellungsraum im Herzen Trostbergs, gegenüber der St. Andreas-Kirche, direkt am Marienplatz. Es lädt zur Präsentation von Werken einheimischer Künstler, Kunsthandwerker und Handwerksbetriebe ein. Auch für Vereine bietet es eine gute Schaufläche, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen.
Mögliche Ausstellungsgegenstände sind:
- Werke der bildenden Kunst (Skulptur, Malerei, Fotografie etc.),
- Bastelarbeiten (z. B. saisonbezogen, wie Ostersträuche, Adventsgestecke, Krippen),
- Gesellen- und Meisterstücke.
Die Benutzung des 12,5 qm großen Raumes ist kostenfrei.
Sie haben Interesse, Ihre Werke auszustellen? Dann wenden Sie sich bitte an den Arbeitsbereich Kultur der Stadt Trostberg, Tel. 0 86 21 / 80 11 39 oder schreiben Sie uns:
kultur@trostberg.de
Demnächst zu sehen…
Januar 2026 - Georg Bichler

Georg Bichler
Geboren wurde ich 1956 in Altenmarkt in einem Dorf, das von der Alz und der Traun herzförmig umflossen wird. Diese Flüsse trugen einiges dazu bei, dass ich sehr früh mit den Strömungsformen des Wassers in Berührung kam.
Mit der Tropfenbildanalyse habe ich dann über die Gestalt von Strömungsformen die Wasserqualität verschiedener Gewässer in meiner Zeit als Waldorflehrer selbst experimentell untersucht (siehe unten).
Theodor Schwenk hat in seinem Buch „das sensible Chaos“ eindrucksvoll belegt, dass fast alle organischen Strukturen sich in Strömungsformen des Wassers wiederfinden.
Das bewegte Wasser wurde deshalb für mich ein wichtiger Lehrer bezüglich der Ästhetik der organischen Formen.In meiner Jugend bin ich in der Schule zum ersten Mal beim Plastizieren von Tieren mit dem wunderbaren Material „Ton“ in Kontakt gekommen. Dabei habe ich erlebt, dass Strukturen, die ich in mir fühle, über meine Hände Gestalt annehmen. Es waren prägende, fast magische Momente, die mich immer noch und immer wieder faszinieren.
Ich bin jedoch nicht gleich den Weg des bildenden Künstlers gegangen, weil ich zu dieser Zeit auch von den Entdeckungen der modernen Genetik begeistert war. Biologische Strukturveränderungen in der Embryologie und deren genetische Basis waren das Fachgebiet, das mich am meisten interessierte, in dem ich auch promoviert habe.
Aber nicht die Uni wurde mein Betätigungsfeld, sondern die Waldorfschule, wo ich auch das Plastizieren mit Ton wieder aufnahm und Kurse für Schüler – neben meiner Lehre der Biologie und Chemie – gab.
Nun bin ich in Rente und kann mich ganz dieser Leidenschaft des Plastizierens bei der Gestaltung von Bronzeporträts hingeben.
Februar 2026 - Gabriela Grado

Gabriela Grado
Jahrelange schwerste Depression hielten die Künstlerin von ihrem eigentlichem Leben ab. Im Malen sah sie für sich immer wieder die Möglichkeit mit ihren Gefühlen in Kontakt zu bleiben. Manche Bilder wirken harmonisch, ausgleichend. Das waren die gesunden Anteile in ihr.
Im November 2024 hatte sie eine schicksalhafte Begegnung, und die daraus resultierende Therapie verhalf ihr, im Jahr 2025, Stück für Stück sich wieder ihr eigentliches Leben zurück zu erobern.
Seit August diesen Jahres fühlt sie sich geheilt.Sie möchte dem Betrachter einen Einblick in ihre Seele gewähren um ihn fühlen zu lassen.
Die letztendliche Botschaft ist, für alle, die in ähnlichen Situationen sind, Heilung ist möglich! Insbesondere mit Gott.
Um ihre Persönlichkeit zu schützen stellt sie unter einem Künstlernamen aus.
März 2026 - Irmi Janker

Irmi Janker
Ein kreativer Dialog mit dem Alltag
„A Blattl Papier, a Stückl Papperdeckl, a Leinwand und a Farb, dann geht’s mir guad“, sagt Irmi Janker und bringt damit ihre Leidenschaft auf den Punkt. Die Trostberger Ruheständlerin hat erst vor wenigen Jahren die Malerei für sich entdeckt – und seitdem ist sie nicht mehr davon losgekommen.
Ohne große Vorbereitung setzt sie sich hin, greift zu Pinsel und Farbe und lässt ihrer Kreativität freien Lauf. „Es macht mir viel Freude, mein Erleben vom Alltag, meine Träume und meine Ansicht von der Gesellschaft künstlerisch auszudrücken. Da ist etwas Ungezügeltes, Wildes, das zum Ausdruck drängt“, erzählt sie.
Ihre Werke entstehen auf Papier, Karton oder Leinwand – alles wird zur Bühne für ihre Ideen. „Es ist ein lebendiger Prozess, der mich antreibt“, beschreibt Janker ihre künstlerische Arbeit. Für sie ist Malerei ein Weg, ihre Gefühle und Gedanken sichtbar zu machen, quasi ein kreativer Dialog mit dem Alltag.


